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    Forskning16.2.2026

    e-faktura i Finland: lov 241/2019, EN 16931 og tjekliste til implementering

    e-fakturering er en lovpligtig forpligtelse i den offentlige sektor og bliver stadig mere udbredt i den private sektor. Vi gennemgår lovens krav, standarden og implementeringstrinnene.

    Finland

    E-fakturering er in Finland für Rechnungen des offentlig sektors gesetzlich vorgeschrieben und gewinnt im privaten Sektor schnell an Bedeutung. I denne artikel gennemgår vi, was eine E-Rechnung bedeutet, was das Lov 241/2019 vorschreibt und wie ein Kleinunternehmen die E-Rechnung korrekt einführt.

    Hvad er en e-faktura?

    En e-faktura er eine in strukturierter Form versandte elektronische Rechnung, die direkt fra afsenderens system in das System des Empfängers gelangt, ohne manuelle Bearbeitung.

    En e-faktura er nicht dasselbe wie eine E-Mail-Rechnung oder eine PDF-Rechnung. Der wesentliche Unterschied:

    • E-Rechnung: strukturierte Daten (z.B. Finvoice, TEAPPSXML, Peppol BIS), maschinenlesbar
    • PDF-Rechnung: Bild einer Rechnung, erfordert manuelle Bearbeitung oder OCR-Lesung
    • E-Mail-Rechnung: PDF als Anhang in einer E-Mail – erfüllt nicht die Anforderungen einer E-Rechnung

    Lov 241/2019: Was fordert es?

    Das Gesetz über die elektronische Rechnungsstellung für Beschaffungsstellen und Unternehmen (241/2019) trat am 1.4.2020 in Kraft. Es basiert auf der EU-Richtlinie 2014/55/EU.

    Wesentlicher Inhalt des Gesetzes:

    • Rechnungen an den offentlig sektor (Staat, Gemeinden, Gemeindeverbände) müssen E-Rechnungen sein
    • Der Empfänger muss in der Lage sein, E-Rechnungen gemäß der EU-Norm (EN 16931) zu empfangen
    • Ein Freiberufler hat das Recht, auf Anfrage eine E-Rechnung von einem anderen Freiberufler zu erhalten
    • Das Gesetz zwingt noch nicht die gesamte Rechnungsstellung des privat sektors zu E-Rechnungen, aber die Entwicklung ist eindeutig.

    EN 16931 – EU-Rechnungsstandard

    EN 16931 ist der gemeinsame EU-Standard für den Dateninhalt von E-Rechnungen. Er definiert, welche Informationen eine E-Rechnung enthalten muss und in welchem Format.

    In der Praxis bedeutet EN 16931, dass eine finnische E-Rechnung mit einem deutschen, französischen oder spanischen System kompatibel ist – solange beide denselben Standard einhalten.

    Die gängigsten E-Rechnungsformate in Finland sind Finvoice (von Banken verwendet) und TEAPPSXML (von Betreibern verwendet). Beide sind EN 16931-kompatibel.

    Checkliste für die Einführung für Kleinunternehmen

    1. Wählen Sie eine Rechnungssoftware, die E-Rechnungen unterstützt (z.B. Eemel Invoicing)
    2. Besorgen Sie sich eine E-Rechnungsadresse (OVT-Code oder Peppol-ID)
    3. Schließen Sie einen Vertrag mit einem E-Rechnungsbetreiber ab (oder nutzen Sie den integrierten Betreiber Ihrer Rechnungssoftware)
    4. Aktualisieren Sie Ihre Rechnungsvorlage, um alle gesetzlich vorgeschriebenen Informationen zu enthalten
    5. Testen Sie das Senden einer E-Rechnung an einige Kunden
    6. Teilen Sie Ihren Kunden Ihre E-Rechnungsadresse mit und aktualisieren Sie diese im TIEKE-E-Rechnungsadressverzeichnis

    Die häufigsten Fehler bei der Einführung der E-Rechnung

    • E-Rechnungsadresse nicht registriert: Kunde findet Ihre Adresse nicht
    • In der RechnungsVorlage fehlen Pflichtangaben: Der Rechnungsempfänger lehnt sie ab
    • Umsatzsteuer-ID nicht korrekt angegeben: Bei EU-Geschäften führt eine fehlerhafte ID zu Problemen
    • PDF-Rechnung wird für eine E-Rechnung gehalten: Ein PDF per E-Mail ist keine E-Rechnung
    • Kein Operatorvertrag vorhanden: Die Rechnung wird im Operatornetzwerk nicht übertragen

    Praktisches Beispiel: Sanierungsfirma und öffentliche Beschaffung

    Eine fünfköpfige Renovierungsfirma erhielt ihren ersten Auftrag im offentlig sektor von einer Gemeinde. Die Rechnung musste als E-Rechnung versandt werden – andernfalls wurde sie nicht angenommen.

    Das Unternehmen führte Eemel Invoicing ein, bei dem die E-Rechnungsstellung integriert ist:

    1. Die E-Rechnungsadresse wurde bei der Einführung automatisch generiert
    2. Die Rechnung wurde direkt im Finvoice-Format an das System der Gemeinde gesendet
    3. Die Zahlung erfolgte innerhalb von 7 Tagen (zuvor bei Papierrechnungen 21 Tage)

    Jetzt versendet das Unternehmen alle Rechnungen als E-Rechnung – auch an Privatkunden in die elektronische Bank.

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    Ofte stillede spørgsmål

    Ist die E-Rechnung für alle Unternehmen Pflicht?

    Noch nicht. Das Lov 241/2019 verpflichtet zur Nutzung der E-Rechnung bei Rechnungen des offentlig sektors. Im privaten Sektor ist die E-Rechnung noch freiwillig, aber der Gewerbetreibende hat das Recht, diese zu verlangen.

    Was ist eine OVT-Kennung?

    Die OVT-Kennung ist eine finnische E-Rechnungsadresse. Sie besteht aus dem Ländercode 0037 und der Y-Kennung des Unternehmens ohne Bindestrich.

    Kann ein kleines Unternehmen E-Rechnungen senden?

    Ja. Das Senden von E-Rechnungen ist zum Beispiel über Eemel Invoicing ohne separate Verträge mit den Betreibern möglich.

    Was ist Peppol?

    Peppol ist ein internationales E-Rechnungsnetzwerk, das grenzüberschreitende Abrechnung in der EU ermöglicht. In Finland verbreitet sich Peppol insbesondere bei der Abrechnung im offentlig sektor.

    Wie unterscheidet sich die E-Rechnung von der E-Rechnung (e-lasku)?

    Die E-Rechnung (e-lasku) ist eine für Verbraucher bestimmte elektronische Rechnung im Online-Banking. Die E-Rechnung (verkkolasku) ist eine strukturierte Rechnung zwischen Unternehmen, die direkt in das Finanzverwaltungssystem übertragen wird.

    Dieser Artikel ist allgemeiner Natur und stellt keine Rechtsberatung dar.

    Bag Eemel står Epic Invoicing Oy | CVR-nummer: 2571844-9 | Momsnummer: FI25718449

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