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    Gesetzgebung28.4.2026 5 min

    Reinigungsbranche TES 2026 – was sich bei der Lohnabrechnung und der Schichtplanung ändert

    Die Updates des Tarifvertrags für die Immobiliendienstleistungsbranche 2026 betreffen Zuschläge für Abende, Wochenenden und Feiertage sowie Reisekosten. So bereitest du dich praktisch darauf vor.

    Finnland

    Die Vertragslaufzeit des Tarifs für die Immobiliendienstleistungsbranche 2026 brachte Änderungen mit sich, die nicht nur durch eine Aktualisierung des Lohntabelle geregelt werden können. Die Struktur der Zuschläge, die Feiertagsvergütung und die Kilometergrenzen für Reisekosten wurden präzisiert und wirken sich darauf aus, wie die Schichten geplant werden sollten und wie die Stundennachweise für die Lohnabrechnung gesammelt werden müssen.

    Was hat sich konkret geändert?

    • Die Berechnungsgrundlage für Nacht- und Samstagszuschläge wurde präzisiert – in vielen ERP-Systemen muss die automatische Zuordnung der Zuschläge überprüft werden.
    • Die Bedingungen für die Feiertagsvergütung hängen von der Dauer des Arbeitsverhältnisses und der Stundenanzahl der vorhergehenden Wochen ab, nicht mehr nur vom Arbeitsvertrag.
    • Die Kilometergrenze für Reisekosten wurde geändert – die ersten Kilometer werden mit einem anderen Satz entschädigt als der Anteil über 50 km.

    Warum ist das gerade in der Reinigungsbranche kritisch?

    In der Reinigungsbranche machen Zuschläge typischerweise 12–18 % des Gesamteinkommens eines Mitarbeiters aus. Wenn sich die Berechnungsgrundlage für die Zuschläge ändert, kann ein Fehler in einer TES-Regel entweder zu Unterzahlungen (nachträgliche Reklamationen und Nachzahlungen) oder zu Überzahlungen (direkte Margenkürzung) führen. In beiden Fällen dauert es oft 2–3 Abrechnungszeiträume, bis der Fehler im Monatsbericht auffällt.

    Die manuelle Übertragung der Stunden in Excel ist dabei das größte Risiko. Wenn die Stunden mobil direkt beim Objekt erfasst werden und die TES-Regeln als Parameter im System hinterlegt sind, sinkt die Fehlerquote nahezu auf null.

    Checkliste zum Beginn des Abrechnungszeitraums

    • Alle neuen TES-Prozentsätze wurden vor dem ersten Abrechnungstag des Zeitraums in die Lohnbasen übertragen.
    • Die Stundenerfassung für das Feiertagsrecht von 6 Wochen läuft automatisch – keine manuellen Überprüfungen.
    • Die Kilometergrenzen für Reisekosten werden objektspezifisch und nicht monatlich getrennt.
    • Der Vorgesetzte genehmigt die Stunden spätestens 24 Stunden vor der Lohnabrechnung, damit noch Zeit für Korrekturen bleibt.
    • Der Urlaubskontostand aktualisiert sich automatisch gemäß dem neuen TES, nicht einmal jährlich manuell.

    Wenn das TES im System ist, kann sich das Management auf die Kunden konzentrieren.

    Gute Betriebsführung hält die TES-Regeln als Parameter, nicht im Code. Dann kann eine Person die Änderungen in 30 Minuten aktualisieren und das gesamte Unternehmen rechnet sofort korrekt. Ohne dies benötigt jeder Abrechnungszeitraum vom Management Stunden in Excel – Zeit, die direkt von Verkäufen und Kundenbesuchen abgezogen wird.

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