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    Studie14.2.2026

    ViDA (VAT in the Digital Age): Was ändert die EU-MwSt-Reform bei der Rechnungsstellung?

    ViDA ist die größte EU-weite Mehrwertsteuerreform seit Jahrzehnten. Wir erläutern, was dies für Rechnungsstellung und Berichterstattung bedeutet.

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    Dieser Artikel ist EU-fokussiert. Nationale Details können von Land zu Land variieren.

    ViDA (VAT in the Digital Age) ist die größte Mehrwertsteuerreform der EU seit Jahrzehnten. Sie wird die Art und Weise verändern, wie Unternehmen die Mehrwertsteuer melden und Rechnungen senden. In diesem Artikel gehen wir detailliert darauf ein, was ViDA für finnische Kleinunternehmen bedeutet und wie man sich darauf vorbereiten kann.

    Was ist ViDA?

    ViDA (VAT in the Digital Age) ist ein Vorschlag der EU-Kommission zur Modernisierung des Mehrwertsteuersystems. Er besteht aus drei Säulen:

    1. Digitale Berichtspflichten (Digital Reporting Requirements, DRR): Echtzeit- oder nahezu Echtzeit-Meldungen der Mehrwertsteuer an die Behörden
    2. Umsatzsteuerpflichten von Plattformunternehmen: Digitale Plattformen (Airbnb, Uber-Typen) erheben die Mehrwertsteuer
    3. Modell der einzigen Umsatzsteuerregistrierung (Single VAT Registration): Eine Registrierung ist in der gesamten EU ausreichend

    Die wichtigste Änderung für finnische Kleinunternehmen ist die digitale Berichterstattung.

    Digitale Berichterstattung – was ändert sich?

    Mit ViDA müssen Unternehmen die Mehrwertsteuerdaten nahezu in Echtzeit an die Behörden melden. Das aktuelle Modell, bei dem die Mehrwertsteuererklärung monatlich oder vierteljährlich erfolgt, wird automatischer.

    In der Praxis bedeutet dies:

    • Rechnungsdaten werden automatisch in strukturierter Form (E-Rechnung) an die Behörden gemeldet
    • Eine separate Mehrwertsteuererklärung ist möglicherweise nicht erforderlich, da die Daten direkt aus den Rechnungen stammen
    • Im EU-internen Handel ändert sich die Berichterstattung besonders – die derzeitigen Zusammenfassenden Meldungen können entfallen

    Lesen Sie mehr über die gesetzlichen Anforderungen der E-Rechnung in unserem E-Rechnungsartikel.

    Strukturierte Daten sind entscheidend

    ViDA verlangt, dass Rechnungsdaten in strukturierter Form vorliegen – nicht als PDF-Dateien. Dies bedeutet in der Praxis die E-Rechnung.

    Unternehmen, die bereits E-Rechnungen verwenden (z.B. über Eemel Invoicing), sind gut aufgestellt. Diejenigen, die Rechnungen als PDF oder auf Papier versenden, müssen ihre Prozesse ändern.

    Checkliste zur Vorbereitung

    1. Führen Sie die E-Rechnung ein, falls Sie dies noch nicht getan haben
    2. Stellen Sie sicher, dass Ihre Abrechnungssoftware strukturierte Daten (EN 16931) unterstützt
    3. Verfolgen Sie die Mitteilungen des finnischen Finanzamtes zur nationalen Umsetzung von ViDA
    4. Überprüfen Sie die Mehrwertsteuerbehandlung Ihres EU-Handels – Zusammenfassende Meldungen können sich ändern
    5. Seien Sie darauf vorbereitet, dass Abrechnungsdaten automatisch an das Finanzamt gemeldet werden

    Praktisches Beispiel: Online-Shop im EU-Handel

    Ein finnischer Online-Shop verkauft seine Produkte nach Finnland, Schweden und Deutschland. Derzeit erstellt das Unternehmen monatlich eine Mehrwertsteuererklärung für Finnland und eine Zusammenfassende Meldung für EU-Verkäufe.

    Mit ViDA:

    • Rechnungsdaten werden automatisch in Echtzeit gemeldet – die separate monatliche Meldung kann vereinfacht werden
    • Eine einzige Mehrwertsteuerregistrierung kann im gesamten EU-Gebiet ausreichen (Single VAT Registration)
    • Die Abrechnungssoftware muss die strukturierte Abrechnung unterstützen

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    Eemel Invoicing unterstützt die E-Rechnung und strukturierte Daten. Bereiten Sie sich jetzt auf die Anforderungen von ViDA vor.

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    Häufig gestellte Fragen

    Wann tritt ViDA in Kraft?

    Die verschiedenen Teile von ViDA treten schrittweise in Kraft. Die Anforderungen an die digitale Berichterstattung sollen voraussichtlich 2028–2030 in Kraft treten, aber der Zeitplan kann noch präzisiert werden.

    Betrifft ViDA kleine Unternehmen?

    Ja, zumindest hinsichtlich der E-Rechnung und strukturierter Daten. Es kann Vereinfachungen für kleine Unternehmen geben, aber die Grundanforderung gilt für alle.

    Muss die Abrechnungssoftware gewechselt werden?

    Wenn Ihre aktuelle Software die E-Rechnung und strukturierte Daten unterstützt, wahrscheinlich nicht. Eemel Invoicing ist bereits auf die Anforderungen von ViDA vorbereitet.

    Wie unterscheidet sich ViDA von der aktuellen Mehrwertsteuererklärung?

    Derzeit wird die Mehrwertsteuer gesammelt monatlich oder vierteljährlich gemeldet. Mit ViDA erfolgt die Berichterstattung rechnungsbezogen und nahezu in Echtzeit.

    Was bedeutet Single VAT Registration?

    Das bedeutet, dass eine einzige Mehrwertsteuerregistrierung im gesamten EU-Gebiet ausreicht. Das Unternehmen muss sich nicht in jedem Land, in dem es verkauft, registrieren.

    Dieser Artikel ist allgemeiner Natur und stellt keine Rechtsberatung dar.

    Hinter Eemel steht Epic Invoicing Oy | Umsatzsteuer-ID: 2571844-9 | USt.-IdNr.: FI25718449

    Vollständig finnisches Unternehmen | Sitz: Tampere, Finnland

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